Saisonales Obst und Gemüse im August

Saisonales Obst und Gemüse und Kräuter im August

In unserer neuen Themenserie „Saisonales Obst und Gemüse“ möchten wir dir jeden Monat eine Übersicht darüber geben, welches Obst und Gemüse im jeweiligen Monat gerade Saison hat, damit du es beim Einkaufen leichter hast und nicht Produkte kaufst, die einen sehr weiten Transportweg hinter sich haben, denn das ist leider sehr schädlich für unsere Umwelt. 

Zudem möchten wir dir ein paar tolle Rezeptideen mit auf den Weg geben zu ausgewähltem Obst und Gemüse – in diesem Fall für den Monat August! Denn, wenn du saisonal einkaufst, dann hast du immer einen bunten und sehr abwechslungsreichen Speiseplan, sodass du immer viele neue Gerichte ausprobieren kannst! Außerdem schonst du unsere Umwelt und hilfst damit, dass Co2-Emissionen und Müll reduziert werden.

Im August sind an Obst zum Beispiel Pflaumen, Pfirsiche und Himbeeren saisonal bei uns zu finden und beim Gemüse beispielsweise Auberginen, Brokkoli oder Spinat. Eine detaillierte Übersicht mit allen Obst- und Gemüsesorten, die im August saisonal sind, findest du, wenn du folgenden Button klickst. 

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Gemüse

Wir möchten dir zwei Gemüsesorten im August mit passenden Rezepten genauer vorstellen und zwar: die Aubergine und den Spinat. 

Die Aubergine 

Auberginen solltest du immer gekocht, gebraten oder gebacken verzehren, denn der rohe Verzehr kann zu Übelkeit führen. Die Aubergine enthält Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C, sowie sehr viel Vitamin B. Dadurch ist sie ein guter Schutz vor Herz-Kreislauf-Problemen, senkt außerdem den Cholesterinspiegel und regt die Durchblutung an. Wir möchten dir ein tolles Rezept zur gefüllten Aubergine vorstellen. 

Gefüllte Aubergine

Diese Zutaten brauchst du

4 Auberginen
4 EL Olivenöl
1 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 große Möhre
150 g Veggie Hack
1 EL Tomatenmark
4 Lauchzwiebeln
125 g Büffelmozzarella
100 g Joghurt
1/2 Granatapfel
1/2 Bund Koriander

So geht die Zubereitung

Zuerst solltest du den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Dann halbierst du die Aubergine längs und schneidest sie rautenförmig ein. Jetzt vermischst du 2 EL Öl mit Paprika, Salz und Pfeffer und bestreichst damit die Schnittfläche der Aubergine. Diese legst du jetzt auf ein Backblech und lässt sie 20 Minuten backen. 

Jetzt schälst du die Zwiebeln, den Knoblauch und die Möhren und würfelst sie anschließend. Alles nun im restlichen Öl anbraten, dann das Veggie Hack mit in die Pfanne geben und ebenfalls anbraten. Nun gibst du Tomatenmark und 100ml Wasser dazu. Das alles nochmal 5 Minuten braten. 

Nun die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Dann löffelst du etwas Fruchtfleisch aus der Aubergine und hackst dieses fein.  Das gibst du mit den Lauchzwiebeln in die Pfanne und würzt dann nochmal alles. Zuletzt pürierst du noch die 125g Büffelmozarella und Jogurt und füllst dann die Auberginen mit der Fleischersatzmasse und dem Mozzarella. Nun alles noch 20 Minuten backen lassen, dann mit Granatapfelkernen bestreuen und fertig ist deine gefüllte Aubergine!

Quelle Rezept: edeka.de 

Der Spinat  

Der Spinat ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen, zum Beispiel enthält er Betacarotin, Vitamin C oder Folsäure in großen Mengen. Ebenso finden sich Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen in großer Menge wieder. Spinat hilft unter anderem bei Verdauungsproblemen und Atemproblemen und ist ein echter Alleskönner unter dem Gemüse. Deswegen möchten wir dir ein tolles Rezept einer Spinat-Erbsen-Suppe vorstellen, das wirklich super lecker ist!

Spinat-Erbsen-Suppe

Diese Zutaten brauchst du 

200 g Zwiebeln
280 g Erbsen, tiefgekühlt
70 g Spinat
1 TL Salz
2 EL Zitronensaft
30 g Mandelmus, weiß
2 EL Olivenöl
60 g Ciabatta-Brot
30 g Pinienkerne

So einfach geht die Zubereitung

Als erstes schälst du die Zwiebeln und hackst sie grob. Diese dann in Olivenöl in einer Pfanne anbraten. Jetzt gibst du die Erbsen und 600 ml Wasser dazu. Das Ganze lässt du einmal aufkochen und dann alles nochmal 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Jetzt Mandelmus und Spinat unterrühren, nochmal aufkochen lassen, dann den Pfanneninhalt mit Zitronensaft und Salz in einen Mixer geben und cremig pürieren. 

Nun heizt du den Backofen auf 200°C Umluft vor – das Ciabatta würfelst du für die Croutons und vermengst es mit Pinienkernen, Olivenöl und einer Prise Salz in einer Schüssel. Die kleinen Würfel legst du nun auf ein Backblech und lässt sie 8-10 Minuten goldgelb backen. Nun servierst du die Suppe, nachdem du sie nochmal erhitzt hast, in tiefen Tellern und garnierst sie mit Croutons und Pinienkernen. Fertig ist deine leckere Spinat-Erbsen-Suppe! Wenn du noch Lust auf andere Rezepte mit saisonalen Zutaten hast, klick einfach auf den Button!

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Übrigens: Unsere TKCanister sind bestens dafür geeignet, um deine Suppe mit zur Arbeit zu nehmen und sie dort zu genießen!

Quelle Rezept: edeka.de

Obst 

Pflaumen

Die Pflaumen haben von Juli bis Oktober Saison. Sie sind gut für deine Haut, die Augen und entwässern auf eine sanfte Art – aber Vorsicht: Zu viele Pflaumen können abführend wirken! Durch ihren hohen Kalium-Gehalt tragen Pflaumen dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt im Körper in der Balance zu halten und überschüssiges Wasser schneller auszuscheiden. Zudem stärken Pflaumen durch diverse B-Vitamine dein Nervensystem und sind sehr gut für den Stoffwechsel. Wir haben dir ein süßes Pflaumen-Rezept rausgesucht und zwar eine Pflaumen-Pizza – perfekt für sommerliche Tagen im Garten! Klingt komisch, aber versuch´s mal. ;)

Pflaumen-Pizza Rezept

Diese Zutaten brauchst du für das Rezept

Für die Streusel:

100 g Weizenmehl
75 g Butter oder Margerine
75 g Zucker

Für den Belag:

250 g Pflaumenmus

Für den Hefeteig:

175 g Weizenmehl
15 g Hefe, frisch
130 ml Milch oder deinen liebsten Pflanzendrink
20 g Butter oder Margerine
1 Ei oder pflanzlichen Ei Ersatz
30 g Zucker
1 Prise Salz

So geht die Zubereitung

Zuerst geht’s an den Hefeteig: Dafür siebst du das Mehl in eine Schüssel und drückst eine Mulde in die Mitte. In diese Mulde bröckelst du die Hefe, löst diese mit der lauwarmen Milch und mischst etwas Mehl vom Rand unter. Den Vorteig bestäubst du mit etwas Mehl und deckst die Schüssel dann mit einem Tuch ab um den Teig gehen zu lassen – ungefähr 15 Minuten. 

Jetzt zerlässt du Butter oder Margerine und vermischst diese mit Ei oder deiner pflanzlichen Alternative, Zucker und Salz und verschlägst alles mit dem Vorteig zu einem glatten Teig. Diesen nochmal 20 Minuten gehen lassen. Dann ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig zu einem Kreis von ca. 28 cm Durchmesser auf das Blech legen. Diesen Teig stichst du mehrmals mit einer Gabel ein und verteilst das Pflaumenmus gleichmäßig darauf. Jetzt alles nochmal 20 Minuten gehen lassen. 

Jetzt bereitest du die Streusel zu. Das machst du indem du Mehl, Zucker und Butter/Margarine vermengst, das Ganze zwischen den Fingern krümelig reibst und auf die Pizza verteilst. Jetzt die süße Pizza in den Backofen schieben: 180 Grad Ober-/Unterhitze für 25 Minuten. 

Die Pizza danach abkühlen lassen und mit Puderzucker sowie nach Belieben etwas Minze bestreuen – dann kannst du sie auch schon genießen! Diese tolle Pizza kannst du natürlich dann auch mit zur Arbeit nehmen und sie in unserer Lunchbox sicher und gut aufbewahrt transportieren. 

Quelle Rezept: edeka.de

Himbeeren

Die Himbeere ist eine gute Quelle für Ballaststoffe. Sie verfügt über viel Vitamin C, welches unsere Immunabwehr stärkt und uns vor Infekten bewahrt. Zudem enthalten Himbeeren viele Antioxidantien wie B- und C-Vitamine sowie Flavonoide. Damit schützen sie uns vor „oxidativem Stress“ und so vor Diabetes und verschiedenen Herzkrankheiten.

Himbeeren enthalten viel Wasser, sind also entschlackend, haben wenig Fruchtzucker, dafür aber eine Menge an Mineralstoffen, Folsäure und Kalium. Wir haben dir ein leckeres sommerliches Rezept für Himbeeren herausgesucht und zwar: einen Frozen Joghurt!

Frozen Joghurt Rezept

Diese Zutaten brauchst du

10 Basilikum-Blätter
500 g Joghurt, griechisch (10% Fett) oder deine liebste pflanzliche Alternative
500 g Himbeeren, tiefgekühlt
2 EL Honig oder bspw. Agavendicksaft

So einfach geht die Zubereitung

Zuerst wäschst du den Basilikum und zupfst die Blätter von den Zweigen nachdem du ihn trocken geschüttelt hast. Du lässt 4 Blätter zum Garnieren übrig. Den Rest schneidest du in feine Streifen. Dann pürierst du den griechischen Joghurt zusammen mit den gefrorenen Früchten mit dem Standmixer. 

Jetzt mixt du nach Geschmack ca. zwei Esslöffel Honig/Agavendicksaft und die Basilikumstreifen unter und verteilst alles in hübsche Schälchen oder Gläser. Jetzt noch mit den restlichen Basilikumstreifen verzieren und schon kannst du den leckeren Joghurt genießen. 

Quelle Rezept: edeka.de

Kräuter im August

Der Beifuß 

Als unser Kraut des Monats haben wir den Beifuß ausgewählt – dieses Kraut ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Es gedeiht auf kargen Böden und wächst häufig an Wegrändern, Bahndämmen, Böschungen und anderen verwilderten Stellen. Der Beifuß kann bis zu 2 Meter groß werden und die Stängel sind meistens braun bis rötlich. 

Die Blätter dieses Krauts sind doppelt gefiedert und auf der Oberseite dunkelgrün, auf der Unterseite weißlich und filzig. Das Kraut hat unauffällige Blüten, die klein und grau-gelb sind. Du kannst den Beifuß also in Wäldern und auf Feldern finden und ihn dort im August pflücken. Aber nimm dazu am besten ein Pflanzenbestimmungsbuch mit, damit du dir auch zu 100 Prozent sicher sein kannst, dass es wirklich dieses Kraut ist. 

Wenn du ganz sicher gehen möchtest, kannst du Beifuß auch im Naturkostladen oder Supermarkt kaufen. Insbesondere zur Weihnachtszeit führen viele Supermärkte frischen Beifuß als Würzkraut für das Weihnachtsessen. Neben frischem Beifuß kannst du getrockneten Beifuß und Beifuß-Beuteltee das ganze Jahr über kaufen.

Was der Beifuß alles kann 

Wusstest du, dass der Beifuß zu den ältesten Kräutern der westlichen Welt gehört? Es wurde schon früh als Heilkraut benutzt. Heutzutage benutzt man Beifuß hauptsächlich um Magen-Darm-Beschwerden zu lindern und gegen Krämpfe oder Verstopfungen. Ebenso enthält der Beifuß ätherische Öle, die eine beruhigende und durchblutungsfördernde Wirkung haben. In der traditionellen chinesischen Medizin wird Beifuß ebenfalls als Heilmittel für Leber- und Nierenprobleme geschätzt. 

Der Beifuß wirkt sich entspannend auf das Nervensystem aus und man kann ihn auch gegen Nervosität und Schlafstörungen einsetzen. Durch die wärmebildenden Eigenschaften kann der Beifuß auch gut bei Unterleibschmerzen eingesetzt werden. 

Ebenso kann man Beifuß-Öl benutzen um beispielsweise Schmerzen in den Beinen oder den Füßen zu lindern, wenn sie von Wanderungen wehtun. 

Aber Achtung: Beifuß sollte nie überdosiert werden. Ebenfalls darf Beifuß nicht bei Fieber oder in der Früh-Schwangerschaft eingesetzt werden. Eine detaillierte Übersicht mit allen Infos zum Beifuß findest du in unserer PDF Übersicht - einfach auf den Button klicken! 

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So machst du einen Beifuß-Tee

Den Beifuß-Tee kannst du ganz einfach machen. Dazu übergießt du einen Teelöffel Beifuß-Blätter mit ca. ¼ Liter kochendem Wasser. Diesen Tee lässt du dann 8 - 10 Minuten ziehen und schüttest ihn dann durch ein Sieb, sodass du nicht die Blätter mittrinkst. Den Tee trinkt man am besten ungesüßt. Man sollte ihn allerdings nicht länger als 6 Wochen am Stück trinken, sonst könntest du zu hohen Blutdruck bekommen. 

Deinen Tee kannst du am besten in unseren Klean Kanteen Isolierflaschen oder unseren Klean Kanteen Tumblern überall mit hinnehmen und heiß genießen. 

Der Beifuß in der Küche

Du kannst den Beifuß natürlich auch in deiner Küche verwenden, denn der sanft bittere Geschmack fördert nicht nur deine Verdauung, sondern regt auch den Appetit an. Zusätzlich hilft das Kraut dabei, fette und schwere Speisen leichter zu verdauen. 

Traditionell wird der Beifuß beim weihnachtlichen Gänsebraten verwendet, aber auch in Gemüsesuppen oder in der Kartoffelsuppe ist dieses Kraut sehr beliebt und sorgt für einen guten Geschmack! Du kannst Beifuß als Soße zubereiten oder direkt als Gewürz beilegen – bei deftigen Gerichten schmeckt das Kraut besonders gut. 

Der Beifuß entfaltet insbesondere mit Zwiebeln oder Knoblauch sein volles Aroma. Daher haben wir dir noch ein sehr cooles Rezept mit dem Kraut herausgesucht und zwar einen Cashew Zwiebel Aufstrich - selbstverständlich mit Beifuß.

Diese Zutaten brauchst du für den Brotaufstrich

200 g Cashewkerne
2 Zwiebeln
½ Birne
3 Rispen frischer Beifuß
6 kleine Blätter vom Beifuß
1 Prise Kurkuma
½ TL Kampot Pfeffer
1 Prise Muscovadozucker
Meersalz
Olivenöl
3-4 EL griechischer Joghurt (für eine vegane Variante kann bspw. Sojajoghurt verwendet werden)

So geht die Zubereitung

Zuerst lässt du die Cashewkerne 2 Stunden in kaltem Wasser einweichen und gießt das Wasser ab. Jetzt würfelst du die Zwiebeln und raspelst die Birne mit Schale. Dann erhitzt du 4 EL Olivenöl in einer Pfanne und brätst die Zwiebeln zusammen mit dem Beifuß an bis alles schön knusprig ist. Jetzt die Birne hinzugeben und 5 Minuten dünsten lassen. 

Nun entfernst du die Beifußrispen und fügst Pfeffer sowie Kurkuma hinzu. Anschließend alles abkühlen lassen. In einer tiefen Schüssel pürierst du die Cashewkerne, die Beifußblätter mit 3-5 EL Olivenöl und dem Joghurt. Jetzt noch die Zwiebelmasse hinzufügen und alles gut vermischen. Noch fix mit Pfeffer und Salz abschmecken und fertig ist dein herrlich frischer und leckerer Brotaufstrich. 

Wir hoffen, dass wir dir mit dieser Übersicht ein paar tolle Informationen zu regionalen Rezepten geben konnten und du jetzt auch große Lust hast saisonal einzukaufen und damit etwas Gutes für unsere Umwelt zu tun!

 

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