Saisonales Obst und Gemüse im Oktober

Saisonales Obst und Gemüse  

Liebst du den Herbst auch so sehr wie wir? Lange Waldspaziergänge, überall in der Wohnung Kerzenlicht und leckere, heiße Suppen, wenn es draußen stürmt. Da sind Gerichte mit saisonalem Obst und Gemüse im Oktober doch perfekt, um diese gemütliche Zeit zu genießen. 

Und das Beste daran, wenn du dich an der Saisonalität der Lebensmittel orientierst: Du schonst unsere Umwelt und hilfst damit, dass Co2-Emissionen und Müll reduziert werden. Deswegen ist eine Übersicht darüber, welche Produkte saisonal sind super wichtig und dein Speiseplan ist dazu noch abwechslungsreich und gesund!

Im Oktober beim Obst sind zum Beispiel Holunderbeeren, aus denen man einen leckeren Saft machen kann, sowie leckere Birnen saisonal. Beim Gemüse möchten wir dir den Klassiker des Herbstes, den Kürbis mit einem leckeren Rezept vorstellen und die allseits beliebte Karotte! Unser Kraut des Monats ist dieses Mal der Baldrian!

Eine detaillierte Übersicht mit allen Obst- und Gemüsesorten, die im Oktober saisonal sind, findest du, wenn du auf folgenden Button klickst: 

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Gemüse

Ganz im Sinne des nahenden Herbstes wollen wir dir dieses Mal den Kürbis und die Karotte als unser Gemüse des Monats vorstellen :)

Kürbis

Wusstest du, dass der Kürbis zu rund 90 % aus Wasser besteht? Deswegen hat der Kürbis wenig Kalorien, enthält aber trotzdem zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, welches für deine Nervenzellen sehr wichtig ist und Eisen, das du als Sauerstofftransport für deinen Körper benötigst.  Der hohe Gehalt an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann, ist verantwortlich für die orangefarbene Färbung des Fruchtfleisches. Vitamin A ist unter anderem wichtig für Augen, Haut und Schleimhäute. 

Wir haben dir ein Rezept für eine leckere Kürbis-Schaumsuppe rausgesucht – perfekt für ein leckeres Abendessen nach einem langen Herbstspaziergang durch den Wald.

Diese Zutaten brauchst du für die Suppe

800 g Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 Stange Zitronengras
3 EL Olivenöl
3 EL Kokosraspeln
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Salz
Pfeffer
2 EL Limettensaft
20 g Frühlingszwiebel
1 kleine Chilischote
50 g Kürbiskerne
1/4 TL Meersalz, grob
300 g Like Meat Hähnchen
1 Msp. Chilipulver

Kürbis Suppe

So geht die Zubereitung

Zu Beginn viertelst du den Kürbis und löst die Kerne sowie das faserige Innere heraus. Jetzt befreist du die Viertel von der Schale und anschließend schneidest du das Fruchtfleisch in Streifen, danach in Würfel. Im Anschluss daran schälst du die Zwiebel und schneidest sie in feine Würfel, ebenso die Zitronengrasstange in feine Ringe schneiden. 

Nun erhitzt du Öl in einem Topf und lässt die Zwiebelwürfel und das Zitronengras anschwitzen, jetzt gibst du Kokosraspeln hinzu. Dann noch die Kürbiswürfel in den Topf geben und ebenfalls anschwitzen. Als nächstes löschst du alles mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ab und lässt es bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen. Diese Kürbismischung pürierst du zum Schluss noch ganz fein und dann schmeckst du sie mit Salz, Pfeffer und Limettensaft ab. Die Suppe kannst du dann einfach bei schwacher Hitze auf dem Herd warmhalten.

Zum Garnieren putzt du die Frühlingszwiebeln und schneidest diese in Ringe. Bei den Chilischoten ist es wichtig, sie quer in Ringe zu schneiden und die Samen dabei zu entfernen – sonst wird alles zu scharf. Die Kürbiskerne werden in einer Pfanne ohne Fett angeröstet gibst du die Frühlingszwiebeln und die Chiliringe. Lass dieses Gemisch abkühlen, vermenge es mit Meersalz und fülle es dann in ein kleines Glas. 

Das Like Meat Hähnchenbrustfilet schneidest du in kleine Würfel und vermischst es mit 1 EL Öl, Chilipulver, Salz, Pfeffer und 1 EL Kokosflocken, nun steckst du das Like Meat Hähnchen auf Holzspieße, verteilst diese auf ein Backblech und lässt es im heißen Ofen bei 200 Grad für 8 - 10 Minuten garen. Jetzt nur noch die Suppe anrichten, Spieße dazu legen und mit der Kürbiskernmischung garnieren – fertig ist dieses großartige Herbstgericht! Die Suppe kannst du in unseren Klean Kanteen Canister füllen, um diese überall zu genießen. 

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Quelle Rezept: edeka.de

Karotten

Karotten sind ein enorm kalorienarmes Gemüse, das in keiner Küche fehlen sollte. Sie sind, wie der Kürbis, reich an Carotin, durch das der typische Orange-Ton kommt. Es ist wichtig für die Sehfähigkeit, insbesondere das Nachtsehen, aber auch das Immunsystem und das Zellwachstum. Möhren enthalten ebenfalls viele B-Vitamine und Vitamin C, welches wichtig für unsere Abwehrkräfte ist. Als Rezept haben wir mal kein klassisches Gericht, sondern einen leckeren Dip herausgesucht, der sich perfekt zu frischem Brot oder Salat eignet. Wir präsentieren: einen leckeren Karotten-Hummus-Dip! Los geht´s!

Diese Zutaten brauchst du dafür

400 g Karotte
etwas Salz
3 cm Ingwer
1 Dose Kichererbsen
1/2 Stück Orange, Saft auspressen
3 TL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
etwas Pfeffer aus der Mühle
1/2 TL Kreuzkümmelpulver

Karotte

So geht die Zubereitung

Schäle als erstes die Möhren und schneide sie klein. Dann lässt du sie in kochendem Salzwasser zugedeckt für ca. 10 Minuten garen. Danach schreckst du die Möhren kalt ab und lässt sie abtropfen. Nun den Ingwer schälen und fein raspeln. Die Kichererbsen solltest du in einem Sieb abtropfen lassen. 

Als nächstes pürierst du den Orangensaft zusammen mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl, den Möhren, den Kichererbsen und dem Ingwer fein. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel anschließend abschmecken und dazu nach Belieben z. B. Papadam (indische Linsenmehlfladen) reichen.

Pro Tipp: Das Kichererbsen-Wasser kannst du auffangen, kaltstellen und als Eischnee-Ersatz z. B. für vegane Desserts aufschlagen. Funktioniert super!

Quelle Rezept: edeka.de

 

Obst 

Frisches und saisonales Obst ist in den kälteren Jahreszeiten besonders wichtig für deinen Körper. Daher solltest du es regelmäßig essen, um deine Immunabwehr zu stärken. Natürlich ist die Vielfalt in den Herbst- und Wintermonaten nicht so üppig, wie im Sommer - doch trotzdem haben wir dir zwei leckere Obstsorten rausgesucht: die Birne und den Apfel.

 

Birnen

Birnen sind um einiges süßer als Äpfel, denn sie enthalten weniger Säure und mehr Fruchtzucker – wusstest du das schon? Daher solltest du beim Essen von Birnen darauf achten, nicht zu viele zu Essen, denn sie können bei einigen Menschen Magenprobleme verursachen. Trotzdem sind Birnen sehr gesund und enthalten unter anderem Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und Vitamin C, das für den Aufbau von Bindegewebe und bei der Eisenaufnahme eine wichtige Rolle spielt. Auch Folsäure steckt in Birnen. Dazu kommen unter anderem die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen. Wir haben dir einen leckeren Birnen Crumble als Rezept rausgesucht – die perfekte Nachspeise für Leckermäuler. 

Diese Zutaten brauchst du für den Birnen Crumble 

75 g kalte Butter (oder Margarine)
1 Handvoll Walnusskerne
150 g Mehl
70 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb (oder eine vegane Eialternative)
3 Birnen
4 Kugeln Vanilleeis zum Servieren

Birne

So geht die Zubereitung

Heize zuerst den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und fette die Auflaufform ein. Dann ist alles bereit, wenn du deinen Crumble fertig zubereitet hast und ihn in den Ofen schieben willst. 

Nun die Walnüsse grob hacken und mit Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Nun gibst du kalte Butter und Eigelb dazu und verarbeitest diese Mischung zu Streuseln. Jetzt nur noch deine Birnen waschen, vierteln und in grobe Stücke schneiden. Als letztes gibst du alles in die Auflaufform und bedeckst die Birnen mit Streuseln. Das backst du im Ofen für 20 - 25 Minuten – der Crumble schmeckt hervorragend mit Vanilleeis! 

Wenn du auf folgenden Button klickst, findest du eine detaillierte Übersicht über alle regionalen Obst- und Gemüsesorten uns unser Kraut des Monats!

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Quelle Rezept: simply-yummy.de

Holunderbeere

Wusstest du, dass du Holunderbeeren vor dem Verzehr auf mindestens 80 Grad erhitzen musst? Denn diese enthalten den Giftstoff Sambunigrin, der Bauchkrämpfe, Durchfall und Erbrechen verursacht – wenn du sie aber erhitzt, dann ist die Holunderbeere voller wertvoller Inhaltsstoffe, wie Vitamin C, B-Vitamine, Gerbstoffe und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen! Holunderbeeren helfen bei Nieren- und Blasenproblemen und sie unterstützen die Immunabwehr des Körpers. Und da Holunderbeeren am besten in einem Saft schmecken, haben wir dir genau dafür ein leckeres Rezept rausgesucht. 

Holunderbeerensaft Rezept

Zur Herstellung von einem Liter Saft benötigst du folgende Zutaten und Utensilien

1,5 kg Holunderbeeren ohne Stiel (ausschließlich schwarze Beeren verwenden!)
500 g Zucker
1 L Wasser
einen großen Topf
ein feines Sieb oder ein Küchentuch
saubere Flaschen zur Aufbewahrung

Holunderbeersaft

So geht die Zubereitung

Holunderbeeren zuerst gründlich reinigen und die Stängel entfernen. Wasser, Zucker und Beeren in den Topf geben, zum Kochen bringen und so lange kochen, bis die Beeren platzen. Denn gießt du die ganze Mischung durch ein Sieb oder Tuch, um die Beerenhäute und Kerne zu entfernen. Jetzt füllst du den Satz in ein Gefäß und lässt diesen auskühlen. Nun kannst du das leckere Vitamin-Getränk auch schon genießen! 

Wenn du möchtest, kannst du während des Kochvorgangs die Saft mit zusätzlichen Aromen wie Zitronensaft oder Zimt verfeinern, oder eine zweite Frucht, wie den Apfel dazugeben. Deinen Saft kannst du in unseren Klean Kanteen Tumbler dann überall mit hinnehmen und genießen!

Quelle Rezept: smarticular.de

Kräuter im Oktober

Der Baldrian

Baldrian ist eine heimische Wildpflanze und dient als Heilkraut. Das Kraut kann ganzjährig gesammelt werden und du findest es an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit durchlässigen und eher nährstoffreichen Böden. Der Baldrian kann zwischen 90 und 180 cm groß werden. Er bildet hell- bis mintgrüne Blätter aus, die eine lanzettliche Form mit gefiederten und leicht gesägten Blatträndern aufweisen. 

Was du beim Sammeln von Baldrian beachten musst

Du kannst vom Baldrian sowohl die Wurzeln als auch die Blüten und Blätter verwenden und ernten. Am besten geht dies im September und bis in den Oktober hinein. Dafür gräbst du mit einem Spaten den Baldrian aus der Erde aus und wäschst ihn dann mit Wasser gründlich sauber. 

Da Baldrian sich jedoch nur begrenzt frisch lagern lässt, musst du die Wurzeln trocknen. Das kannst du an der Luft oder im Backofen machen. Wenn du ihn an der Luft trocknen willst, dann lege die Wurzel auf ein Rost und lagere sie an einem warmen Ort bei mindestens 20 °C. Wenn dir das zu lange dauert, kannst du das Rost auch in den Backofen schieben und bei 45 °C im Backofen trocknen. Wichtig ist hierbei, einen Holzkochlöffel zwischen die Backofentür zu klemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen kann.

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Was der Baldrian alles kann 

Baldrian ist ein echtes Superkraut, denn klinische Studien haben nachgewiesen, dass Baldrian bei einer Reihe von Beschwerden sehr gut hilft. Der Baldrian hat eine beruhigende Wirkung auf den Körper und die Stoffe in seiner Wurzel interagieren mit den Nervenzellen. Konkret haben die Stoffe einen Effekt auf den Neurotransmitter Gamma-Aminobuttersäure (GABA). So entsteht eine entspannende und entkrampfende Wirkung, allerdings nicht sofort, sondern nur bei regelmäßiger Einnahme.

Daher hilft Baldrian bei Schlafstörungen, Nervosität und innerer Unruhe. Aber auch bei folgenden Beschwerden kann der Baldrian helfen: Magenprobleme, Schwindel, Prüfungsangst, Reizbarkeit, Überarbeitung, Konzentrationsschwäche. Beachte aber, dass die Wirkung des Baldrians sich nicht sofort entfaltet. Es dauert ein bis zwei Wochen, bis du einen Effekt spürst.

Baldrian Blüte

Verwendung von Baldrian in der Küche

Wusstest du, dass der Baldrian in einigen Ländern häufig als Gewürz für viele Gerichte benutzt wird? In Indien und Pakistan wird die gemahlene Wurzel von Baldrian zum Würzen für Suppen und Eintöpfen verwendet. Der Geschmack ist recht bitter mit einer leicht lieblichen Unternote und gilt in der europäischen Küche als nicht sonderlich begehrt.

Du kannst den Baldrian auch im Salat wenden, denn der Geschmack der Blätter ähnelt dem von Gurken und hat nur eine leicht bittere Unternote. Die Samen vom Baldrian eignen sich sehr gut für Gemüsesuppe oder Gebäck und können direkt mitgekocht werden, denn sie verlieren kaum Aroma. 

Wir haben dir ein leckeres veganes Thunfisch-Salat Rezept rausgesucht, in welchem der Baldrian das Gericht perfekt ergänzt und verfeinert! 

Diese Zutaten brauchst du

1 große Handvoll Baldrian
1 Handvoll Rucola
1 Handvoll Babyspinat
140 g Dose veganen Thunfisch von veganz
3 EL Balsamico Essig
4 EL Olivenöl -
6 - 7, schwarze Oliven
Salz 

So geht die Zubereitung

Zuerst wäschst du natürlich den Baldrian, den Rucola und den Babyspinat. Diese trocknest du dann mit Küchenpapier leicht ab. Jetzt vermischst du den Salat mit dem Thunfisch und schmeckst ihn zu guter Letzt mit einem klassischen Dressing aus Balsamico-Essig, Olivenöl und Salz ab. Vor dem endgültigen Servieren nochmal gut vermischen.

Quelle Rezept: bonapeti.de

Baldrian Wurzel

Rezept für einen Baldrian Tee

Wir haben dir ein tolles Rezept für Baldrian-Tee herausgesucht. Der Tee ist super zum Entspannen und beruhigt deine Nerven. 

Diese Zutaten brauchst du für den Tee

200 ml heißes Wasser
ein Teesieb
Baldrian (Wurzel oder Blatt)

Pro Tipp: Für Baldriantee kannst du die Blätter und die Wurzel des Heilkrautes nutzen. Die Wurzeln kannst du in kleine Stücke portionieren. Für eine Tasse brauchst du zwei bis drei Gramm der Wurzel. Wenn du die Blätter benutzt, dann kannst du einen gehäuften Teelöffel abmessen. Natürlich kannst du Blätter und Wurzel auch mischen. 

So bereitest du den Baldriantee zu:

Als erstes kochst du das Wasser auf und lässt es dann einige Minuten abkühlen, denn die ideale Wassertemperatur liegt bei 85 bis 90 Grad. Dann gibst du den Baldrian in ein Teesieb und gießt ihn mit heißem Wasser auf. Je nachdem, wie stark du deinen Tee magst, kannst du den Baldrian für fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Siebe den Tee anschließend ab. Deinen Baldrian-Tee kannst du in unsere Klean Kanteen TKWide Isolierflasche füllen und dann mitnehmen, um ihn auf der Arbeit oder in der Schule heiß zu genießen. 

Wir hoffen, wir haben dir ein wenig Inspiration mit diesen Rezepten geben können. Welches Rezept würdest du gerne zuerst ausprobieren? Verrate es uns in den Kommentaren. :) 

 

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