Energie sparen

So sparst du richtig Energie

Du fragst dich, wie du Stromkosten sparen kannst? Ganz klar - in der aktuellen Situation ist dies wichtiger denn je. Deswegen haben wir dir einige Tipps zusammengestellt, wie du Energie im Haushalt einsparen kannst, um einerseits die Umwelt weniger zu belasten und andererseits nicht von den hohen Strom- und Gaskosten belastet zu werden.

Tipp 1: Energieeffiziente Geräte anschaffen

Natürlich sollst du jetzt nicht alle Geräte in diesem Haushalt von heute auf morgen austauschen, aber es ist ein wichtiger Punkt, an den du denken solltest, wenn du ein neues Gerät benötigst. Denn neue Geräte, die eine hohe Energieeffizienzklasse aufweisen, sorgen dafür, dass du den geringsten Stromverbrauch hast. Wusstest du, dass du durch die Wahl so eines Gerätes bis zu 150 € an Stromkosten sparen kannst?

Bei folgenden Geräten solltest du darauf achten, dass die Bewertung der Effizienzklasse bei A (beste Klasse) oder B liegt – je nachdem, wie viel Geld du aufbringen kannst für ein neues Gerät. Das betrifft beispielsweise Geschirrspüler, Waschmaschinen, kombinierte Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte, Fernseher und Monitore, sowie Lampen.

Küche

Tipp 2: Energie sparen durch regelmäßiges Abtauen

Bildet sich bei deinem Gefrierfach auch immer eine Eisschicht an den Innenwänden? Das ist ganz normal und passiert generell, ist jedoch ein großer Stromfresser. Deswegen solltest du deinen Kühlschrank und das Gefrierfach regelmäßig abtauen.

Das tust du, indem du alle Lebensmittel entnimmst und das Gerät ausschaltest. Wenn du das Abtauen im Sommer erledigst, solltest du vorher die meisten Lebensmittel aufbrauchen oder sie irgendwo bei Freunden oder Familie zwischenlagern. Im Winter reicht es auch, wenn du alles nach draußen auf die Terrasse oder den Balkon stellst. Nun solltest du Handtücher und Eimer unter dem Kühlfach platzieren, sonst steht deine Küche schnell unter Wasser. Mit einem Schaber kannst du vorsichtig das Eis entfernen und dann du ein wenig warten, bis alles abgetaut ist.

Tipp 3: Beim Kochen Energie sparen

Beim Kochen kannst du zunächst darauf achten, dass dein Topf die richtige Größe für die Herdplatte hat, denn wenn nicht, verbraucht die Herdplatte unnötig Wärme und Strom, die sie in die Luft abgibt. Weiterhin ist ein passender Deckel für den Topf wichtig, um die Wärme nicht entkommen zu lassen.

Außerdem reicht es oft, wenn du kurz vor Ende der Kochzeit bist, den Regler des Herds zurückzustellen, denn die Restwärme reicht häufig für die letzten Minuten Kochzeit.  

Tipp 4: Benutze das richtige Waschprogramm an deiner Waschmaschine

Du solltest beim Waschen darauf achten, dass du keine „Vorwäsche“ benutzt, denn das ist heutzutage gar nicht mehr nötig – die Waschmaschinen haben eine immer stärker werdende Leistung. Zudem kannst du deine Wäsche danach sortieren, welche Teile auf wie viel Grad gewaschen werden müssen.

Bei Pullovern oder Strickjacken reicht die Wäsche bei 40 Grad meistens vollends aus, denn diese Wäsche ist nicht so stark verschmutzt und auch nicht mit Bakterien belastet, sodass sie auch bei niedrigen Gradzahlen sauber wird. Unterwäsche und stark verschmutzte Teile, genau wie Kleidung, die im Sommer häufig getragen wird und in der du viel schwitzt, solltest du bei 60 oder 90 Grad waschen – das ist wichtig, damit keine Bakterien in der Kleidung bleiben.

Waschprogramm

Tipp 5: Benutze ein nachhaltiges Waschmittel

Auch ein nachhaltiges Waschmittel trägt dazu bei, dass du zum Einen deinen Müll verringerst, aber auch zum Anderen deinen Energiebedarf im Zuge des Einkaufens und der Benutzung des Waschmittels nicht in die Höhe treibst. Du solltest auf ein Pulverwaschmittel setzen, denn dies ist nachhaltiger als ein Flüssiges.

Darüber hinaus kannst du dich nach Marken umschauen, die Waschmittel in Nachfüllpaketen anbieten und nach vertrauenswürdigen Labeln, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen. So verringerst du auch den Energiebedarf bei der Abfallverwertung.

Tipp 6: Es muss nicht immer der Wäschetrockner sein

Wusstest du schon, dass ein Wäschetrockner im Jahr bis zu 385 kg CO2 ausstößt? Das sind 200 € im Jahr, die dieser an Strom verbraucht – diese Summe kannst du natürlich ganz einfach sparen, wenn du deine Wäsche lufttrocknen lässt. Also, wenn du die Möglichkeit hast, deine Wäsche auf der Stange zu trocknen, solltest du das auf jeden Fall tun. Damit du dadurch nicht in Stress kommst, planst du deine Waschroutine am besten vor.

Wenn du nicht auf einen Trockner verzichten kannst, weil zum Beispiel viele Personen mit dir in einem Haushalt wohnen, dann setze auf ein Gerät mit einer hohen Effizienzklasse. Übrigens verbrauchen Kondensationstrockner nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner.

Tipp 7: Auf Standby verzichten

Schau dich mal in deinem Zuhause um: Wie viele Geräte laufen auf Standby, obwohl du sie in diesem Augenblick gar nicht benutzt? Wahrscheinlich einige, oder? Oft handelt es sich bei diesen Geräten um den Fernseher, die Musikboxen oder auch die Spielekonsole.

All diese Geräte kannst du richtig ausschalten, wenn du sie nicht benutzt, denn das spart übers Jahr gesehen eine Menge Geld!

Stromschalter

Tipp 8: Eine Wassersparbrause im Bad installieren

Auch im Badezimmer kannst du eine Menge Energie sparen, wenn du eine Wassersparbrause installierst - denn Wasser zu sparen bedeutet auch immer Energie zu sparen. Es ist dabei auch nicht relevant, ob dein Wasser-Erhitzer mit Strom, Öl oder Gas arbeitet, denn fast immer findet beim Erhitzen eine unnötige Verschwendung statt.

Mit einer Sparbrause kannst du die Wassermenge beim Duschen um etwa die Hälfte verringern. Dadurch sparst du eine Menge Geld – in 5 Jahren können dies bis zu 1000 € sein!

Wir hoffen, dass unsere Tipps dir ein wenig weiterhelfen und es dir möglich machen, etwas Energie zu sparen. Hast du noch weitere Tipps? Erzähle uns in den Kommentaren davon! :)

 

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